admin Am 31 - August - 2011

Es ist nicht nur eine Frage des Geldes, ob man Hammer und Säge aus der Werkstatt holt und selbst Hand anlegt. Handwerkliche Fertigkeiten zu entwickeln und etwas selbst zu produzieren kann sehr befriedigend sein. Am Wochenende sind Baumärkte und Fachgeschäfte voller Kunden, die sich über Hölzer, Sägeblätter und Dübel informieren. Dabei sind inzwischen fast so viele Frauen begeisterte Hobby-Handwerker wie Männer. Die notwendigen Kenntnisse kann man sich besorgen: Tipps vom Fachpersonal, ausliegende Broschüren und Vorführungen in Baumärkten, Fachzeitschriften, Heimwerker-Seminare, Internet-Infoseiten oder der Austausch in Foren. Bestimmte Arbeiten lassen sich sehr gut ausprobieren. Maler- oder Verputzarbeiten beginnt man an Stellen, wo später Möbel stehen. Holz lässt sich wieder anschleifen und nochmals lackieren. Wer noch nie Fliesen verlegt hat, fängt mit dem Keller an oder wählt eine einfache Verlegungsart, bevor er sich an die Senkrechten wagt. Man findet schnell heraus, welche Arbeiten einem eher mühsam von der Hand gehen. Das erledigt der Fachmann dann besser und effektiver. Wasserinstallationen, elektrische Anschlüsse und Verbindungen sowie Arbeiten an Feuerstätten muss man generell von Fachbetrieben ausführen lassen. Hier sind Sicherheitsnormen zu beachten, die geprüft und abgenommen werden müssen. Unprofessionell verlegte Rohre und Leitungen können noch Monate später zu Wasserschäden oder Kabelbrand führen. Ärgerlich ist für den Heimwerker, wenn er sich mit schlechten Werkzeugen herumplagen muss. Für immer wiederkehrende, häufige Arbeiten lohnt sich die Anschaffung hochwertiger Geräte. Doch keiner braucht ständig eine Tischkreissäge. Vielleicht kann man einen Werkzeug-Pool mit Gleichgesinnten anlegen. Darüberhinaus verleihen Baumärkte auch Werkzeuge und Maschinen. Fertigkeiten und Erfahrung wachsen mit den Aufgaben. Ob Baumhaus oder Freisitz – Selbermachen ist in.

Kategorien: Werkzeug

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